Spätfolgen nach Polio - Überbeanspruchung als Hauptursache
Eine exakte Definition des Begriffes "Überbeanspruchung" gibt es leider nicht. Starke, gesunde Muskeln können mehr Aktivität ertragen als geschwächte, angegriffene.
Auch andere Faktoren können den Grad ihrer Toleranz beeinflussen, wie Ihr allgemeiner Gesundheitszustand, Ihre Fitness, allgemeine Ermüdung, geistige Haltung, Ihr Alter und Ihr Geschlecht. Die Schwelle zur Überbeanspruchung wird deshalb für jedes Individuum unterschiedlich sein und selbst bei ein und derselben Person über die Zeit schwanken.
Die Mehrzahl der Polio-Betroffenen hat sich in der Phase der Wiederherstellung keine Schonung gegönnt. Sie haben mit doppeltem und dreifachem Einsatz ihrer verbliebenen Kräfte ihr Handicap zu kompensieren versucht und dabei ständig die Leistungen eines Spitzensportlers erbracht.
Muskeln, die entweder von der akuten Erkrankung ausgespart wurden oder sich scheinbar völlig erholt hatten, haben bis zu 50 % ihrer Leistungsfähigkeit eingebüßt. Die Überbeanspruchung der Atemmuskulatur resultiert in einer erhöhten Muskelmüdigkeit, was dann zu Atemschwierigkeiten führt.
Detailierter neurologischer/orthopädischer Befund einschl. Überblick über Muskel- und Gelenkstatus mit Erfassung der Einschränkungen im Alltag. Diese Untersuchung sollte abhängig vom Verlauf der Erkrankung stattfinden. (Empfehlung 1xjährlich).
Nach einer Anästhesie (Narkose) benötigen Menschen, die früher Polio hatten, eine deutlich längere Erholungsphase und können danach auch Schwierigkeiten mit der Atmung bekommen. Es ist sehr wichtig, dass Sie darüber mit Ihrem Arzt sprechen, ehe ein chirurgischer Eingriff vorgenommen wird, damit die nötigen Vorsichtsmaßnahmen getroffen werden können. Sie dürfen sich nicht darauf verlassen, dass der Anästhesist (Narkosearzt) oder der Chirurg darüber Bescheid wissen.
Eine lokale wie auch allgemeine Entgleisung des Stoffwechsels wird vermieden. Es hat sich gezeigt, dass unter L-Carnitin, das auch bei bestimmten Formen der Muskeldystrophie (Muskelschwund) gegeben wird, die Ausdauer verbessert, die Müdigkeit reduziert, Schmerzen gelindert und somit teilweise sogar die Muskelkraft erhöht werden konnte.
L-Carnitin spielt eine Schlüsselrolle beim Transport langkettiger Fettsäuren in die Mitochondrien, den "Kraftwerken" der Zelle. Die therapeutische Wirkung von L-Carnitin besteht in einer besseren Energieversorgung der Skelett- und Herzmuskulatur. Es wird die Einnahme von 1 bis 2 Gramm L-Carnitin täglich empfohlen.
Entzündungen sowie Weichteilschwellungen, die zu solchen Schmerzen führen, kann man mit Salizylaten behandeln. Salizylate gibt es in verschiedenen Zubereitungsformen, auch in Kombination mit Paracetamol oder Codein, als Einzelsubstanz, als pflanzliches Mittel in Form von Weidenrindenextrakt, als Tablette, als Brausepulver oder Zäpfchen.
Auch andere Faktoren können den Grad ihrer Toleranz beeinflussen, wie Ihr allgemeiner Gesundheitszustand, Ihre Fitness, allgemeine Ermüdung, geistige Haltung, Ihr Alter und Ihr Geschlecht. Die Schwelle zur Überbeanspruchung wird deshalb für jedes Individuum unterschiedlich sein und selbst bei ein und derselben Person über die Zeit schwanken.
Die Mehrzahl der Polio-Betroffenen hat sich in der Phase der Wiederherstellung keine Schonung gegönnt. Sie haben mit doppeltem und dreifachem Einsatz ihrer verbliebenen Kräfte ihr Handicap zu kompensieren versucht und dabei ständig die Leistungen eines Spitzensportlers erbracht.
Muskeln, die entweder von der akuten Erkrankung ausgespart wurden oder sich scheinbar völlig erholt hatten, haben bis zu 50 % ihrer Leistungsfähigkeit eingebüßt. Die Überbeanspruchung der Atemmuskulatur resultiert in einer erhöhten Muskelmüdigkeit, was dann zu Atemschwierigkeiten führt.
Was kann Polio-Spätfolgen beeinflussen?
Ärztliche Verlaufskontrolle
Detailierter neurologischer/orthopädischer Befund einschl. Überblick über Muskel- und Gelenkstatus mit Erfassung der Einschränkungen im Alltag. Diese Untersuchung sollte abhängig vom Verlauf der Erkrankung stattfinden. (Empfehlung 1xjährlich).
Medikamente, Narkose
Bestimmte Medikamente können die Muskulatur, die Nerven und das Zentralnervensystem negativ beeinflussen. Sprechen Sie mit Ihrem behandelnden Arzt, ehe Sie solche Präparate einnehmen.Es handelt sich um:
- Statine
- sogen. Tranquilizer, (Beruhigungsmittel) mit dämpfender Wirkung, die Benzodiazepine
- andere Psychopharmaka (Antidepressiva und Sedativa), die das Zentralnervensystem beeinflussen
- Beta-Rezeptorenblocker (Herzmittel) nicht selektiv
Nach einer Anästhesie (Narkose) benötigen Menschen, die früher Polio hatten, eine deutlich längere Erholungsphase und können danach auch Schwierigkeiten mit der Atmung bekommen. Es ist sehr wichtig, dass Sie darüber mit Ihrem Arzt sprechen, ehe ein chirurgischer Eingriff vorgenommen wird, damit die nötigen Vorsichtsmaßnahmen getroffen werden können. Sie dürfen sich nicht darauf verlassen, dass der Anästhesist (Narkosearzt) oder der Chirurg darüber Bescheid wissen.
L-Carnitin, Schmerzmittel
L-Carnitin
Die bei den Spätfolgen meist überforderte muskuläre, aber auch nervliche und allgemeine Stoffwechsellage kann durch die bessere Verarbeitung von Traubenzucker, Blutfetten sowie Sauerstoff in der Muskulatur mit regelmäßigen Gaben von L-Carnitin positiv beeinflusst werden.Eine lokale wie auch allgemeine Entgleisung des Stoffwechsels wird vermieden. Es hat sich gezeigt, dass unter L-Carnitin, das auch bei bestimmten Formen der Muskeldystrophie (Muskelschwund) gegeben wird, die Ausdauer verbessert, die Müdigkeit reduziert, Schmerzen gelindert und somit teilweise sogar die Muskelkraft erhöht werden konnte.
L-Carnitin spielt eine Schlüsselrolle beim Transport langkettiger Fettsäuren in die Mitochondrien, den "Kraftwerken" der Zelle. Die therapeutische Wirkung von L-Carnitin besteht in einer besseren Energieversorgung der Skelett- und Herzmuskulatur. Es wird die Einnahme von 1 bis 2 Gramm L-Carnitin täglich empfohlen.
Salizylate
Man kann davon ausgehen, dass Schmerzen infolge von Spätfolgen nach Polio häufig durch einen entzündlich-ödematösen (Ödem=Schwellung) Prozess infolge teilweise gerissener Muskelfasern bedingt sind, der auch auf den benachbarten Bänderapparat übergreift.Entzündungen sowie Weichteilschwellungen, die zu solchen Schmerzen führen, kann man mit Salizylaten behandeln. Salizylate gibt es in verschiedenen Zubereitungsformen, auch in Kombination mit Paracetamol oder Codein, als Einzelsubstanz, als pflanzliches Mittel in Form von Weidenrindenextrakt, als Tablette, als Brausepulver oder Zäpfchen.
